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Verstärkungsfasern

Gewebeverstärkte Kunststoffe heißt: "Hohe Festigkeit und Steifigkeit bei niedrigem Gewicht".

Wir bieten an:

E-Glas-Verstärkungsfasern
Aramid-Verstärkungsfasern
Kohlenstoff-Verstärkungsfasern
Abreißgewebe
Kohle-/Aramidfaser-Verstärkungsfasern
 
 
Bemerkungen für Verpackung und Versand bei Geweben
 
Bei Glasfilamentgeweben oder Abreißgeweben gilt:
Ab 20 m Gewebelaulängen wird das Gewebe standardmäßig auf Rolle "aufgerollt" geliefert.
Bei Lauflängen unter 20 m wird nur dann auf Rolle "aufgerollt" geliefert, wenn ausdrücklich "aufgerollt" bestellt wird. Der Mehrpreis für eine Papprolle beträgt EUR 1,63.
 
Bei Kohlefaser- oder Aramidfaser- oder Kohlenstoff/Aramid-(Hybrid-)Geweben gilt:
Bei Gewebelauflängen, aus denen sich ein Mindestbetrag in Höhe von EUR 82,00 ergeben, wird das Gewebe standardmäßig auf Rolle "aufgerollt" geliefert.
Bei einem unter diesem Betrag liegenden Warenwert liefern wir nur dann auf Rolle "aufgerollt", wenn ausdrücklich "aufgerollt" bestellt wird. Der Mehrpreis für eine Papprolle beträgt EUR 1,63.
 
Im Versandfall für "aufgerollte" Gewebe gilt:
Die Versandpauschale ist abhängig vom Paketgewicht und beträgt hierbei mindestens
EUR 8,00.
Für möglicherweise dazu bestellte Gefahrgutkomponenten mit einem Gewicht von mehr als 4,0 kg muß aus Sicherheitsgründen ein separates Paket gepackt werden.

Ausschluß vom Widerrufsrecht (siehe auch unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, AGBs):
Wie weisen ausdrücklich darauf hin, dass alle Gewebequalitäten und -Längen, die gemäß den oben stehenden Ausführungen bestellgemäß "nicht aufgerollt" (also gefaltet im Karton) bestellt und gelieferten werden, vom Widerrufsrecht ausgeschlossen sind.
Sind die Gewebequalitäten und -Längen bestellgemäß oder standardmäßig auf Rolle bestellt und geliefert, entfällt der Ausschluß unter der Voraussetzung, diese Qualitäten und Mengen werden in ursprünglich bestellter Form und Länge ordnungsgemäß zurückgegeben (siehe auch unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, AGBs).


Bei geeigneter Kombination von Fasermaterial, Gewebekonstruktion, Harzmatrix und Verarbeitungsverfahren können Bauteile hergestellt werden, deren Eigenschaften genau auf ihren Einsatzfall abgestimmt sind. Durch die gerichtete Anordnung der Fasern im Gewebe können die hervorragenden Festigkeitseigenschaften voll ausgenutzt werden. Die Eigenschaften der Gewebe und daraus gefertigter Laminate werden geprägt durch die Fasereigenschaften und sind im wesentlichen:
 
 
E-Glas Aramid (Kevlar) bzw. (Twaron ) Kohlenstoff (Carbon)
Festigkeitswerte vergleichbar derer von Metallen bei geringerem Gewicht und günstigerem Preis
Meist verwendetes Verstärkungsmaterial
Beständigkeit gegen Witterungseinflüssen und die meisten Chemikalien
Hervorragende dielektrische Eigenschaften
Hochmodular = Kevlar-49, niedermodular = Kevlar-29
hohe Zähigkeit, Schlagfestigkeit, Abriebfestigkeit
gute chemische Beständigkeit
höchste gewichtsbezogene Zugfestigkeit
Eigenfarbe: goldgelb
nur mit Spezialschneid- Werkzeugen zu schneiden
sehr hohe Festigkeit und E-Modul
hervorragende Dauerfestigkeit bei dynamischer, schwingender Belastung
Eigenfarbe: schwarz

 
Unidirektionale Gewebe Mischgewebe Hybridgewebe
Fehlt eine Anzahl von Schußfäden, so daß die Kett-Fädenzahl deutlich überwiegt, spricht man von unidirektionalen oder unsymmetrischen Geweben. Hierbei wird erreicht, daß zur gezielten Verstärkung in nur einer Richtung (Kettrichtung) erheblich höhere Festigkeiten und Steifigkeiten bei gleichem Harzanteil zur Verfügung stehen. In Kett- und Schußrichtung werden unterschiedliche Fasertypen eingesetzt. So kann z.B. in einem unidirektionalen Carbon-Gewebe im Schuß ein preisgünstigeres Glasgarn verwendet werden, wenn dort die hohe Steifigkeit der teuren Carbonfaser nicht gefordert wird. (siehe z.B. unsere UD-Carbon-Gewebebänder). Verschiedene Fasertypen werden in Kett- und Schußrichtung kombiniert. In Hybridgeweben werden besonders positive Eigenschaften verschiedener Fasern entsprechend der Anwendung durch Kombination im Gewebe genutzt (so z.B. bei unseren Carbon-Kevlar-Geweben), wobei sich die Schlagzähigkeit der Aramidfaser mit der Steifigkeit der Carbonfaser oder der Druckfestigkeit der Glasfaser paart.


 

Finish (Ausrüstung)
 
bei der E-Glas- Verstärkungsfaser bei der Kohlenstoff- Verstärkungsfaser bei der Aramid-
Verstärkungsfaser
(Kevlarâ -49 bzw. Twaronâ )
Das Finish dient als sog. Haftvermittler zwischen der Harzmatrix und der Glasfaser. Die von uns angebotenen Glasgewebetypen sind mit dem Finish FK-144/K-506 aus- gerüstet. Die damit präparierten Gewebe fühlen sich leicht klebrig an (ohne es zu sein), lassen sich sehr gut träge um das Formteil herum drapieren und sind sowohl in der Tränkgeschwindigkeit als auch in der Entlüftbarkeit ausserordentlich gut. Die von uns angebotenen Kohlenstoff-Geweben (Carbon-Geweben) sind für die Epoxyd-Anwendung mit einer speziellen "Kunststoffschlichte" ausgerüstet. Die Oberflächenbeschaffenheit der von uns angebotenen Aramidgeweben eignet sich für die Verarbeitung mit Epoxyd-Harzen. Zur Optimierung der Haftung der Harzmatrix an der Verstärkungsfaser sind die von uns angebotenen Aramid-Geweben entschlichtet (gewaschen). Wegen der möglichen, hohen Feuchtigkeitsaufnahme von Aramidfasern müssen diese trocken gelagert bzw. gegebenenfalls unmittelbar vor Anwendung getempert werden. Wegen der ausserordentlich hohen Zähigkeit der Aramidfaser sind zum Schneiden Spezialwerkzeuge (z.B. unsere Spezialscheren) erforderlich. Die Aramid-Faser ist gegen UV-Licht zu schützen.

 

Verarbeitungsverfahren


Handlaminierverfahren

Die Gewebelagen werden bedarfsmäßig zugeschnitten und in eine Negativ-Form eingelegt oder auf eine Positiv-Form aufgelegt. Nach Verteilen des Harz/Härter-Gemischs erfolgt deren Tränkung und Entlüftung mit geeignetem Gerät. Zur homogenen Verbindung werden alle Lagen "nass-in-nass" laminiert. Diesen Vorgang nennt man laminieren, das Produkt daraus nennt man Laminat.

Die Vorteile hierbei: Zum Einsatz kommen preisgünstige Harz/Härter-Systeme, die bei Raumtemperatur aushärten, ggfl. nachgetempert werden müssen.
Geringer Formen- und Materialaufwand
Kostengünstiges Verfahren bei kleineren Stückzahlen.
Der Faseranteil im Laminat liegt bei ca. 35-40%

Handlaminierverfahren mit Vakuumtechnik

Es wird wie vorher beschrieben gearbeitet, dazu ergeben sich noch folgende Vorteile:

  • Die Entlüftung des Laminats und das Anliegen des Laminats um Kanten und Radien wird günstiger.
  • In die Oberfläche diffundiert während der Aushärtung keine Luftfeuchte, sie ist nach Aushärtung in jedem Fall klebfrei, glatter und ebenmäßger.
  • Der Faseranteil im Laminat kann u.U. höher sein als nur beim Handlaminat und damit erhöht sich die Festigkeit im Bauteil.
  • Der Einsatz des Vakuums geschieht in der Naß-Phase.


Weitere Verarbeitungsverfahren, die hier nicht behandelt werden:

Injektionsverfahren - Naßpressverfahren - Prepreg-Verfahren